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Der Kaputte Zeisser on Tour

Der Kaputte Zeisser on Tour

Berichte zu Fussballspielen im In und Ausland


28.9.2013 Bröndby IF-FC Kopenhagen 3-2

Veröffentlicht von der-kaputte-zeisser-on-tour auf 19. November 2013, 19:47pm

28.9.2013

Super Liga Dänemark

10.Spieltag 

Zuschauer:21798

 

  1338.gif                                    3-2                                1347

 

Ey Alter in 4 Wochen ist Kopenhagen Derby lass uns hinfahren.Das war der erste Satz der mein Handy erreichte und keine 5 Minuten später sagte ich Sanchez dann zu.

 

Auf der Suche nach weiteren 3 Mitfahrern wurden wir fündig und konnten Benni und die 2 Martins dafür begeistern.

 

Ein kleines Problem hatten wir noch denn keiner von uns hat ein Auto und so kam Benni ins Spiel.

 

Benni war nämlich etwas knapp bei Kasse und so boten wir ihm an wenn er ein Auto besorgt und Chauffeur spielt werden wir alles bezahlen,und es sollte klappen.Benni besorgte das Auto seiner Eltern und damit stand Kopenhagen nichts mehr im Wege.

 

Am Tag der Abfahrt wurde sich bei Zeiten in Jena getroffen.Die beiden Martins und euer Schreiber naschten noch einige Bier bis endlich Benni und Sanchez mit dem Auto ankamen und uns einsackten.

 

Beim Einsteigen wurden dann auch gleich die mitgebrachten Getränke inspiziert und ich war damit relativ zufrieden mit denn 2 Flaschen Havanna und der Kiste Bier,schließlich ist das ja eine lange Fahrt ;)

 

Die Fahrt an sich war relativ lustig es wurde gesungen , reichlich getrunken und dann war da ja noch Sanchez der nach einer gefühlten Stunde fahrt bei 150 kmh seinen Mageninhalt auf der Autobahn verteilte.Das sorgte natürlich bei der Besatzung für Aufregung da die Rückbank es mit der Angst zu tun bekam falls er es doch nicht schafft und der Wind ungünstig kommt.Das Glück war uns dann aber wohlgesonnen und alles fand denn Ausgang,Kunde!

 

Danach war natürlich Lachen angesagt und der Kollege bekam noch sein Fett weg.Gegen 5 Uhr in der früh erreichten wir dann Rostock von wo es dann mit der Fähre nach Dänemark rüber ging.Während der Überfahrt erholten wir uns ein wenig und so gingen unsere Augen für 2 Stunden zu.

 

Nach besagten 2 Stunden kamen wir dann an und begaben uns in Richtung Kopenhagen.Der ein oder andere hatte dann auch schon wieder Durst und nach der 2 stündigen fahrt nach Kopenhagen schon wieder einen guten Pegel erreicht.So gegen 9 Uhr erreichten wir dann also die Dänische Hauptstadt und machten uns auf Erkundungstour und empfanden die Stadt als wirklich schick.Sie hat halt das gewisse etwas was vielen der Städte heutzutage fehlt.Die Meisten bestehen ja nur noch aus McDonalds Läden und diesen ganzen Mist.Als dann unsere Erkundungstour so langsam sein Ende fand wurde noch eine Pizzeria aufgesucht um dort was zu Essen,an die Preise dort kann ICH mich wohl als einziger nicht entsinnen da meine Adidas sagten sie müssten wohl mal schnell noch wohin ;)Geschmeckt hat es jedenfalls dort sehr gut.

 

Dann war es auch schon an der Zeit und wir begaben uns zum Stadion wo schon reges treiben herrschte.Riesige Schlangen am Einlass und etwas langsame Kontrollen ließen uns dann nur langsam ins Stadion kommen.Aber scheiss drauf da muss man halt manchmal durch und es hat sich wirklich alles gelohnt,das schon mal vorweg.

 

Das Stadion füllte sich dann mit 21800 Zuschauern wovon gut 3500 denn Gästen vom FC Kopenhagen die Daumen drückten.

 

Als dann endlich die Spieler den Rasen betraten, zeigten beide Fanlager was in ihnen steckt.

 

Die Heimkurve um die Sydsiden präsentierte eine herrliche Blockfahne mit dem Vereinswappen und Jubelnden Spielern und dazu gab es wie in Südamerika noch Foliebannen verteilt auf die ganze Kurve.Hinter der Blockfahne erleuchteten dann nach einiger Zeit etliche Bengalen und rundeten dieses Bild perfekt ab.

 

Die Gäste um die Urban Crew zeigten ein wahres Chaosintro in Form von Rauch ,Fackeln,Blinkern,Folienschwenkern und Glitzerschnipseln.Absolut Top! Das war wohl in meinen Augen eines der besten Chaosintros die ich je gesehen habe und wo der Name auch mal passt.

 

Ich war echt überrascht das hier so vieles möglich war da man von Dänemark eher selten was hört.

 

Es sollte aber noch weiter gehen , denn der Support konnte sich wirklich sehen lassen!Während die Gäste mit geschlossenen Hüpfeinlagen glänzten sang die Heimkurve in guter Lautstärke sehr melodische Lieder die sich schnell im Kopf einprägten.

 

Der Gästeblock hatte aber ab der 15 Minute nichts mehr zu lachen da Bröndby in Führung ging und bis zur Pause auf 3-0 erhöhte.In dieser Zeit konnten die Jungs und Mädels um die Urban Crew keine Bäume mehr ausreißen.

 

Die Sydsiden nutzte natürlich denn Erfolg der Mannschaft aus und der ganze Hintertorbereich war am abdrehen und zündete wahllos Bengalen.Die passierte übrigens während des ganzen Spiels auf beiden Seiten und es dürften wohl gut 150 Leuchtelemente gebrannt haben.

 

In der 2 Halbzeit fing sich der FC Kopenhagen dann aber so langsam und machte seinen Fans wieder Hoffnung.Nachdem 3-1 folgte auch gleich das 3-2 und der Gästeblock erwachte wieder zum Leben. Leider nützte dieser sehr gute Support am Ende nichts mehr und Bröndby feierte den Derbysieg.

 

Die Mannschaft wurde noch lange nachdem Spiel gefeiert und der Support kam sehr emotional rüber was aber bei einen solchen Sieg auch normal ist.Für uns 5 Gestalten begann nun die Heimreise da der FCC Tags darauf gegen Lok Leipzig ran musste.Die Heimreise gestaltete sich recht unspektakulär bis auf einen Zwischenstopp in einer kleinen Kneipe am Fährhafen, wo wir noch gut 1 Stunde Zeit hatten.

 

Da drin waren wirklich nicht viele Menschen aber diese waren allesamt richtig gut drauf.Sanchez lernte ein neues Spiel auf dem Billardtisch was wir bis jetzt noch nicht begriffen haben und euer Schreiber unterhielt sich 1 Stunde mit einen Besoffenen Opa .Der Opa sprach zwar Dänisch und Ich Deutsch aber verstanden haben wir uns irgendwie trotzdem.Als dann der Abschied kam hat uns der Opa sogar noch gewunken und schaute traurig,das nächste mal nehmen wir ihn einfach mit.

 

Die Fährfahrt wurde dann wieder mal geschlafen und etwas Ruhe bewahrt.Unser Chauffeur Benni brachte uns dann von Rostock alle gesund nach Hause und gegen 5 Uhr in der früh waren dann wohl alle im Land der Fußballträume..

 

Merci an Benni für sein Durchhaltevermögen als Chauffeur dieser Truppe 

Freunde!

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