3.9.2011 KSV Hessen Kassel- Greuther Fürth 2 4-0

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P9030095.JPGAuestadion, Kassel

Regionalliga Süd/5.Spieltag

3.9.2011 KSV Hessen Kassel- Greuther  Fürth 2   4-0 Zuschauer:2000 Gäste:Fehlanzeige

Zur Tour: Von Kiel aus ging es direkt mit dem Zug nach Kassel  wo man dann nachts 1 Uhr in Uelzen auf dem Bahnhof strandete. In Uelzen mussten nun noch 3 Stunden verbracht werden und jeder der dort schon mal war weis das dort absolut tote Hose ist. Zu meinem Glück war ich nicht der einzige der dort warten musste und schon bald hatte ich 2 Gesprächspartner. Wovon der eine Kenianer war und der andere Iraner. Der Iraner erzählt mir nun in den folgenden 3 Stunden von seiner Flucht aus dem Iran die er über die Türkei Frankreich und Belgien startet um nach Deutschland zu kommen. Einfach Wahnsinn dachte ich mir als er sagte das er sein Heimatland verachte ,hört man ja nicht oft von den Leuten aus der Gegend. Nach 3 Stunden des Erzählens kam dann endlich der Zug und gegen 8Uhr erreicht ich Kassel. Als ich den Bahnhof verlassen hatte dachte ich das die Stadt echt hässlich ist aber das änderte sich schnell ganz besonders der schöne Park hatte es mir dann später angetan bevor es zum Spiel ging.

 

Geschichte des Stadions: Überlegungen zum Bau eines Stadions begannen 1948, die mit dem Baubeginn Anfang der 1950er Jahre realisiert wurden. Hierbei wurde das Auestadion auf einem ehemaligen Aufmarschgelände erbaut. Für die Tribünen-Fundamente wurden etwa 100.000 m³ Kriegstrümmer aus der Kasseler Innenstadt verwendet, die aus den Zerstörungen der Stadt Kassel während des Zweiten Weltkriegs stammten.

Von jedem Sitzplatz der ehemaligen Haupttribüne war der Stadion-Innenraum zu übersehen, weil das vorkragende Stahlkonstruktionsdach frei tragend ausgeführt wurde; gleiches gab es zuvor nur im Augsburger Rosenaustadion. Deswegen war das Auestadion lange Zeit wegweisend. Die Haupttribüne hatte seitlich verglaste Außenwände und Sitzplätze für rund 2.200 Zuschauer. Sie enthielt im Mittelabschnitt einen Tribünenteil für Pressemitarbeiter und beherbergte Umkleidekabinen im Unterbau. Das Stadion erhielt eine um das Spielfeld führende sechsspurige Laufbahn.

Das Stadion steht als Bauwerk der 50er Jahre unter Denkmalschutz.

Das Stadion wurde dann 86 nochmal umgebaut und ab 2003 bis 2010 nochmals.

 

Zum Stadion: Das Auestadion hat echt was muss ich sagen keine Tribüne sieht der anderen ähnlich bis auf die Stehränge. 10000 Stehplätze sind für mich immer was schönes in einem Stadion und sowas hat es eigentlich auch überall zu geben. Die Haupttribüne  ist relativ schlicht und besitzt leider wie in den meisten Stadien Logen. Die Gegengerade macht in ihrer ganzen Länge einen leichten Bogen was mich leicht an die in Lille erinnerte. Ansonsten kann man sagen dass aus dem Auestadion ein echt schönes Stadion geworden ist, was erst seit 2008 Flutlichtmasten besitzt .Der Eintritt für die Gegengerade Kostet 12,50 Euro und ist somit echt annehmbar für einen Sitzplatz.

 

Zum Spiel: Mit der 2 Mannschaft von Greuther Fürth kam der Tabellenführer nach Kassel. Das die Fürther Tabellenführer sind merkt man in keiner Minute des Spiels weil Kassel einfach viel stärker war. Bereits nach 5 Spielminuten ging Kassel nach einer Ecke in Führung. In der 17 Minute war es dann ein Elfmeter der zum 2-0 einschlug. Das 3 fiel dann in der 35 Minute und das Spiel war entschieden. Fürth hatte keine Chance!! In der 2 Hälfte machte Kassel mit den 4-0 den Sack zu und hätte noch viel Höher gewinnen können, aber das eigene Unvermögen vor dem Tor lies das nicht zu.

 

Stimmung Heim: Die Kurve der Scena Chassalla war recht hübsch geschmückt mit Zaunfahnen und konnte somit erst einmal optisch überzeugen. In der Kurve versammelten sich dann gut 250 Leute wovon 70 Leute sich am Support beteiligten. Die Gesänge konnten mich aber eher weniger überzeugen, das lag zum einen daran das sie nicht mehr als 3 mal wiederholt worden und zum anderen waren die Jungs das ein oder andere mal mehr mit Zuschauen beschäftigt als mit Singen. Es war teilweise manchmal so das 10 Minuten komplett Ruhe im Block war bevor mal wieder der Vorsänger dran dachte was anzustimmen. Da war die Haupttribüne besser drauf weil die emotional ihren KSV nach vorne schrien. Zwar nur immer mit den KSV Rufen aber das kam von Herzen. Wenn dann doch mal was von der Kurve kam dann waren es meist umgedichtete Lieder die man von denn Dortmunder kennt.

Mit Ultra hat das in Kassel noch nicht viel zu tun, man muss doch Abgehen wenn das Team total gelöst Spielt und den Gegner an die Wand Nagelt. Einen Pluspunkt gibt’s noch für 90 Minuten Fahnen schwingen mehr aber auch nicht.

Stimmung Gäste:Fehlanzeige

 

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